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Personen, die private oder öffentliche Grünflächen anlegen und unterhalten, Bäume pflegen, Zierpflanzen produzieren, einen Hobby- oder Familiengarten betreiben oder auf ihrem Balkon Pflanzen pflegen.

Empfehlungen für Gärtner/innen

Sie pflegen private oder öffentliche natürliche Flächen und bestimmen so mit, wie viel Nahrungsmöglichkeiten und Lebensraum Sie Honig- und Wildbienen damit bieten. Durch Ihre Arbeit schonen Sie Bienen mehr oder weniger – je nachdem, ob und wie Sie Pflanzenschutzmittel und Biozide einsetzen.

Blütenreiche Lebensräume schaffen und erhalten

Empfehlung für Honigbienen
Empfehlung für Wildbienen

Die Entwicklung von Honig- und Wildbienen hängt wesentlich vom Nektar- und Pollenangebot in der Landschaft ab. Wichtig ist ein durchgehendes Blütenangebot von März bis Oktober. Honigbienen nutzen verschiedene Blütenpflanzen, viele Wildbienenarten hingegen sind auf bestimmte Pflanzengattungen oder -familien spezialisiert. Um möglichst viele Wildbienenarten zu fördern, muss das Blütenangebot vielfältig sein.

Pflanzen Sie auf Balkonen, in Gärten, in Rabatten, an Böschungen und auf Grünflächen einheimische und für Honig- und Wildbienen wertvolle Wildblumen.

Bild: Wildbiene und Partner

Achten Sie auf die Wahl der Pflanzenarten, denn der Nutzen einer Gartengestaltung für Bienen hängt stark davon ab.

Listen mit geeigneten Pflanzenarten:
> Merkblatt zu Wildbienen im Siedlungsgebiet

Pflanzen, pflegen und erhalten Sie einheimische und für Honig- und Wildbienen wertvolle Strauch- und Baumarten, insbesondere Weiden-, Obst- und Ahornarten.

Achten Sie auf die Wahl der Pflanzenarten, denn der Nutzen einer Gartengestaltung für Bienen hängt stark davon ab.

Listen mit geeigneten Pflanzenarten:
> Merkblatt zu Wildbienen im Siedlungsgebiet

Legen Sie anstelle von Rasen oder herkömmlichen Blumenbeeten blütenreiche Lebensräume wie Wildblumenwiesen, Wildblumenbeete oder Ruderalflächen an.

Bild: Wildbiene und Partner

Wichtig ist, dass Sie Samenmischungen mit einheimischen Pflanzen verwenden und auf Unkrautvertilger (Herbizide) und Dünger verzichten. Magere Wildblumenwiesen und Ruderalflächen weisen stellenweise eine lückenhafte Vegetation auf und bieten so zudem Nistplätze für bodennistende Wildbienen.

Blütenreiche Grünflächen anzulegen, ist mit etwas Aufwand verbunden. Die Pflege solcher Flächen ist jedoch oft weniger aufwendig als für Rasen oder intensive Blumenbeete.

Beschreibungen von Wildblumenwiesen, Wildblumenbeete oder Ruderalflächen:
> Merkblatt zu Wildbienen im Siedlungsgebiet

Machen Sie Flachdächer zu blütenreichen Lebensräumen. Verwenden Sie geeignetes, eher mageres Bodensubstrat und Samenmischungen mit einheimischen Pflanzen, verzichten Sie auf Dünger.

Pflegen Sie die Flachdächer manuell und beachten Sie, dass die Anwendung von Unkrautvertilger (Herbizide) auf Flachdächern verboten ist.

Lassen Sie spontane Vegetation auf Rand- und Kleinflächen wie zum Beispiel rund um Baumscheiben oder zwischen Steinplatten stehen.

Bild: Wildbiene und Partner

Entfernen Sie die Vegetation höchstens ein- bis zweimal jährlich und nicht vor Juli.

Durch eine weniger intensive Pflege dieser Flächen sparen Sie Zeit und Kosten und schaffen zudem ein erhöhtes Nahrungsangebot für Bienen.

> Merkblatt zu Wildbienen im Siedlungsgebiet

Verzichten Sie in Gärten, auf Grünflächen sowie entlang von Strassen, Wegen und Bahnlinien auf Unkrautvertilger (Herbizide) und Dünger.

So leisten Sie einen grossen Beitrag zu einem vielfältigen Blütenangebot für Bienen.

Beachten Sie, dass die Anwendung von Herbiziden verboten ist: auf Strassen, Wegen, Plätzen, Dächern, Terrassen und Lagerplätzen, an Fassaden sowie auf Böschungen und Grünstreifen entlang von Strassen und Gleisanlagen.

Sowohl der Einsatz von Herbiziden wie auch von Dünger reduziert das Angebot an Blütenpflanzen für Bienen. Wo Dünger eingesetzt werden, nimmt die Vielfalt an Pflanzenarten ab, und wichtige Nahrungspflanzen für Bienen fehlen.

Mähen Sie Blumenwiesen nicht vor Mitte Juli. Lassen Sie beim Mähen auf mindestens 10 Prozent der Fläche Rückzugsstreifen stehen. Mähen Sie grössere Wiesen oder Rasenflächen abschnittsweise (gestaffelte Mahd).

Rückzugsstreifen sind Flächen beliebiger Form und Grösse, auf denen Pflanzen ungeschnitten stehen gelassen werden.

Durch Rückzugsstreifen auf Wiesen, gestaffelte Mahd und einen späten ersten Schnitt schaffen Sie für Bienen ein durchgehendes Blütenangebot von März bis Oktober. Bei der gestaffelten Mahd ist es sinnvoll, jeweils einen Monat zwischen dem Schnitt unterschiedlicher Flächen vergehen zu lassen. Wenn Sie Rückzugsstreifen über den Winter stehen lassen, schaffen Sie zudem Nistplätze und Überwinterungsorte für Wildbienen und andere Tiere.

Beim Mähen von blühenden Wiesen zu Zeiten des Bienenflugs können beträchtliche Mengen an Honig- und Wildbienen getötet werden. Achten Sie auf eine geeignete Tageszeit und eine geeignete Mähtechnik.

Empfehlung für Landwirte
> Bienenfreundliche Mähtechnik und Schnittzeitpunkte wählen

Bekämpfen Sie invasive, gebietsfremde Arten konsequent.

Gewisse invasive, gebietsfremde Arten (invasive Neophyten) werden zwar von Bienen besucht, jedoch verdrängen sie einheimische Pflanzenarten. Sie verhindern somit ein vielfältiges Blütenangebot im Siedlungsgebiet, das insbesondere für die Wildbienen überlebenswichtig ist.

Zu den invasiven Neophyten gehören unter anderem die Kanadische Goldrute, das Drüsige Springkraut, das Schmalblättrige Greisskraut, der Riesenbärenklau oder der Japanische Staudenknöterich. Vollständige Liste der invasiven Neophyten der Schweiz:
> Neophyten Schweiz
> info flora

Nistplätze für Wildbienen schaffen und erhalten

Empfehlung für Wildbienen

Neben einem grossen und vielfältigen Blütenangebot sind Wildbienen auch auf Nistplätze angewiesen. Je nach Art nisten sie im Boden, im Sand, im Totholz, in der Streu, in dürren Pflanzenstängeln, an Steinen oder in leeren Schneckenhäuschen. Die Nistplätze müssen in der Nähe von geeigneten Nahrungspflanzen stehen, maximal in einer Entfernung von 100–300 m. Grössere Distanzen führen wegen langer Transportwege zu Einbussen bei der Fortpflanzung.

Alte Haufen von unbehandeltem Holz, Sand oder Steinen an sonnigen Stellen sowie unbegrünte Böschungen und Stellen mit Altgrasbeständen bieten Nistplätze für Wildbienen. Lassen Sie solche Lebensräume ungestört und räumen Sie sie nicht unnötig auf.

Durch weniger Aufräumen sparen Sie Zeit und erhalten zudem Nistplätze für Wildbienen.

> Merkblatt zu Wildbienen im Siedlungsgebie

In Gärten, auf brachliegenden Flächen, in Randbereichen sowie entlang von Hecken wachsen Pflanzenarten, deren dürre Stängel Nistplätze für Wildbienen bieten. Lassen Sie alte und aufrechte Stängel über mehrere Jahre stehen.

Bild: Wildbiene und Partner

Besonders geeignet für Wildbienen sind Stängel von Königskerze, Brombeere, Himbeere, Wildrosen und Holunder.

Kappen Sie abgestorbene, braune Brombeerranken mit der Gartenschere. So kommen Wildbienen leichter zum Innern der Ranken.

Alternativ können Sie Stängel auch abschneiden und aufrecht im Garten aufstellen, zum Beispiel, indem Sie sie anbinden oder in die Löcher eines Steinhaufens stecken. Wildbienen meiden alte Stängel als Nistplätze, wenn sie auf dem Boden liegen.

Belassen Sie tote Äste am Baum und lassen Sie tote Bäume stehen – sofern die Sicherheit dies zulässt. Kappen Sie zu fällende Bäume mit einer Erntemaschine auf einer Höhe von 2–3 m. Der verbleibende Stamm bietet mit den Jahren gute Nistplätze.

Beim Fällen von Bäumen mit der Motorsäge darf aus Sicherheitsgründen die Schnitthöhe Ihre Schulterhöhe nicht übersteigen.

Schaffen Sie an sonnigen und trockenen Stellen Holzhaufen aus Baumstämmen, Strünken, dicken Ästen oder unbehandelten Holzstücken. Als Nistplätze für Wildbienen eignen sich vor allem grössere, von Insekten durchlöcherte oder morsche Holzstücke.

Bild: Wildbiene und Partner

Besonders wertvoll für Wildbienen ist Totholz mit Weissfäule. Die Zersetzung des Holzes durch einen Pilz führt zu einer weisslichen Verfärbung mit dünnen schwarzen Linien.

In Hochstamm-Obstgärten fallen immer wieder grössere Mengen Totholz an. Erkundigen Sie sich bei Obstbauern in Ihrer Region.

Vermeiden Sie auf Parkplätzen, an Hauswänden und auf Baumscheiben die Versiegelung des Bodens mit Asphalt, Folien oder Steinplatten. Lassen Sie bei Steinplatten und Pflastersteinen die Fugen offen, füllen Sie sie mit einem natürlichen Sand-Kies-Gemisch.

Viele Wildbienenarten sind auf unversiegelte Böden als Nistplätze angewiesen. Auch Fugen zwischen Steinplatten und Pflastersteinen werden genutzt.

Versiegelungen sind teuer und aufwendig. Ersparen Sie sich die Kosten und schaffen oder erhalten Sie Nistplätze für Wildbienen.

> Merkblatt zu Wildbienen im Siedlungsgebiet

Schaffen Sie neue Nistplätze für bodennistende Wildbienen, indem Sie an wenig frequentierten Stellen Sandhaufen aufschütten oder Abrisskanten am Hang freilegen.

Verwenden Sie für Sandhaufen immer ungewaschenen Sand oder «Sand ab Wand» (wie er in Kiesgruben auch genannt wird). Drücken Sie den Sand nach dem Aufschütten gut an. Sandhaufen können auch mit einzelnen Steinen belegt werden.

Sandhaufen und Abrisskanten werden am einfachsten mit einem kleinen Bagger geschaffen, im Hobbygarten kann dies aber auch mit der Schaufel geschehen.

> Merkblatt zu Wildbienen im Siedlungsgebiet

Häufen Sie Steine, platzieren Sie einzelne grosse Findlinge oder bauen Sie Trockenmauern. Füllen Sie stellenweise Zwischenräume in Steinhaufen sowie in und hinter Trockenmauern mit Sand. Sie bieten so Nistplätze für weitere Wildbienenarten.

Bild: wildBee.ch

Um die Stabilität der Trockenmauer nicht zu gefährden, darf der Sand erst eingebracht werden, nachdem die Mauersteine stabil aufgebaut und gut hintermauert sind.

Der Aufbau von Trockensteinmauern ist anspruchsvoll und arbeitsintensiv. Bilden Sie sich mit spezifischen Kursen weiter oder ziehen Sie eine erfahrene Person bei. Eine einfachere Alternative ist das Anlegen von Steinhaufen.

Stellen Sie an sonniger Stelle und vor Witterung geschützt Wildbienen-Nisthilfen auf. Verwenden Sie verschiedene Nistmaterialien.

Bild: wildBee.ch

Nisthilfen eignen sich vor allem zu Demonstrations- und Bildungszecken. Für die Förderung einer vielfältigen Wildbienengesellschaft reichen sie nicht. Nur sehr wenige Arten können von Nisthilfen profitieren.

Nutzen Sie die hier empfohlenen Anweisungen zu Nisthilfen. Im Internet kursieren viele mangelhafte oder falsche Anleitungen.

Kontakt von Bienen mit Pflanzenschutzmitteln und Bioziden vermeiden

Empfehlung für Honigbienen
Empfehlung für Wildbienen

Pflanzenschutzmittel und Biozide können erwiesenermassen negative Auswirkungen auf Honig- und Wildbienen haben. Bestehen bei der Anwendung erhöhte Risiken einer Vergiftung, werden Produkte mit entsprechendem Hinweis auf Verpackung oder Etikette versehen («Gefährlich für Bienen»). Zudem gelten Einschränkungen wie zum Beispiel das Verbot zur Anwendung auf blühende Kulturen. Doch auch bei nicht gekennzeichneten Produkten ist eine Gefährdung der Bienen nicht ausgeschlossen, insbesondere wenn sie falsch angewendet werden. Hinzu kommt, dass Testmethoden bei der Zulassung nicht alle Risiken abdecken können.

Der Kontakt mit Insektiziden kann bei Bienen zum Tod führen (letale Effekte). Er kann aber auch den Orientierungssinn stören, das Überleben der Brut beeinflussen sowie die Fruchtbarkeit reduzieren (subletale Effekte). Auch Fungizide können für Bienen giftig sein.

Beugen Sie Schädlingen vor, indem Sie resistente und an den Standort angepasste Pflanzen wählen. Fördern Sie Nützlinge in Gärten und auf Grünflächen durch struktur- und artenreiche Flächen.

Bild: www.biogarten.ch

Über vorbeugende Methoden gegen Schädlinge im Garten erkundigen Sie sich bei naturnahen Gartenbaufirmen, Verbänden der Berufs- und Hobbygärtner oder im biologischen Fachhandel.

Informationen für Berufsgärtner/innen zu vorbeugenden Methoden gegen Schädlinge und Krankheiten an Freilandpflanzen:
> Jardin-Suisse-Tagung jeweils im August
Weitere Informationen zum Thema:
> Bioterra

Falls sich Schädlinge dennoch übermässig vermehren, wählen Sie natürliche Bekämpfungsmethoden wie Fallen, Nützlinge, Mikroorganismen oder Virenpräparate. So können Sie insbesondere im Hobbybereich gänzlich auf gefährliche Pflanzenschutzmittel verzichten.

Bild: www.biogarten.ch

Über den Einsatz von gekauften Nützlingen und weiteren natürlichen Methoden zur Bekämpfung von Schädlingen erkundigen Sie sich bei naturnahen Gartenbaufirmen, Verbänden der Berufs- und Hobbygärtner oder im biologischen Fachhandel.

Verzichten Sie auf Pflanzenschutzmittel und Biozide, die als bienengefährlich gekennzeichnet sind.

Solche Produkte sind mit dem Hinweis «Gefährlich für Bienen» auf Verpackung oder Etikette versehen. Ihre Anwendung ist durch Auflagen eingeschränkt. Sie müssten die Mittel sehr vorsichtig anwenden, damit eine Gefährdung von Bienen ausgeschlossen ist. Verzichten Sie daher besser gänzlich auf deren Anwendung.

Wenn Sie Pflanzenschutzmittel und Biozide anwenden möchten, informieren Sie sich vorgängig über die Mittel und ihre Gefahren. Befolgen Sie exakt die Anweisungen auf Etikette oder Gebrauchsanweisung und vermeiden Sie unnötige Anwendungen.

Auch bei Pflanzenschutzmitteln und Bioziden, die nicht als bienengefährlich gekennzeichnet sind, lassen sich Vergiftungen nicht ausschliessen, wenn Bienen damit in Kontakt kommen. Als Hobbygärtner/in verzichten Sie am besten auch auf solche Mittel.

Informieren Sie sich bei unabhängigen Beratungsstellen (zum Beispiel städtischen oder kantonalen Pflanzenschutzdienste) oder bei:
> Plattform Giftzwerg

> Merkblätter zu Pflanzenschutzmitteln für Hobbygärtner/innen und Berufsgärtner/innen

Wenden Sie Pflanzenschutzmittel und Biozide nie auf blühende Pflanzen an (ausser wenn absolut erforderlich und auf der Gebrauchsanweisung explizit vorgeschlagen). Spritzen Sie abends nach dem Bienenflug, am besten nach dem Sonnenuntergang.

Der Zeitpunkt des Sonnenuntergangs ist für jeden Tag definiert und wird publiziert.

Wenn Sie Pflanzenschutzmittel und Biozide am Abend spritzen, können die Mittel antrocknen, oder sie werden von der Pflanze aufgenommen. So verkleinert sich die Gefahr, dass Bienen damit in Kontakt kommen.

> Merkblätter zu Pflanzenschutzmitteln für Hobbygärtner/innen und Berufsgärtner/innen

Achten Sie darauf, dass Spritzmittel bei der Anwendung nicht auf benachbarte Pflanzen und Flächen verwehen. Verzichten Sie konsequent auf Behandlungen bei starkem Wind sowie vor und nach starken Niederschlägen.

In Gärten und Grünflächen ist die Gefahr gross, dass angewendete Mittel durch die Luft ungewollt auf andere blühende Pflanzen gelangen (zum Beispiel blühender Klee im Rasen), die danach von Bienen besucht werden. So kann es zu Vergiftungen kommen.

> Merkblätter zu Pflanzenschutzmitteln für Hobbygärtner/innen und Berufsgärtner/innen

Achten Sie beim Kauf von Zierpflanzen und Kräutern wenn möglich darauf, dass diese bei der Produktion nicht mit bienentoxischen Mitteln behandelt wurden.

Leider ist dem Händler oftmals nicht bekannt, inwiefern bei der Produktion Pflanzenschutzmittel eingesetzt wurden, die beim Verkauf noch in den Pflanzen eingelagert sind (sogenannte systemische Pflanzenschutzmittel). Möchten Sie sichergehen, kaufen Sie biologische Zierpflanzen und Kräuter.

Hausbesitzer/innen und Verantwortliche für Grünflächen fachkundig beraten

Empfehlung für Honigbienen
Empfehlung für Wildbienen

Verantwortliche für Haus und Umgebung sowie öffentliche und private Grünflächen sind oft bereit, einen Beitrag für die Bienen zu leisten. Unter Umständen kennen Sie aber die konkreten Massnahmen dazu nicht.

Lassen Sie sich zum Thema Bienen regelmässig weiterbilden.

Weiterbildungskurse im naturnahen Gartenbau werden insbesondere von Verbänden der Berufs- und Hobbygärtner angeboten. Für Berufsgärtner/innen ist die Fachbewilligung Pflanzenbehandlungsmittel Pflicht, eine regelmässige Auffrischung zum Thema Pflanzenschutz ist empfohlen.

Empfehlen Sie Ihren Kundinnen und Kunden Massnahmen zur Verbesserung des Blütenangebots und der Nistplätze für Bienen.

Bild: Wildbiene und Partner

Als Berufsgärtner/in machen Sie Ihre Kundinnen und Kunden darauf aufmerksam, wie robuste und standortgerechte Bepflanzungen sowie ein strukturreicher und vielfältiger Garten Schädlingen vorbeugen.

Bild: www.biogarten.ch

So wird der Bedarf an Pflanzenschutzmitteln reduziert. Kundinnen und Kunden sind sich oft nicht bewusst, welche Gefahren von Pflanzenschutzmitteln im Garten für Bienen ausgehen.

Empfehlung für Gärtner/innen
> Kontakt von Bienen mit Pflanzenschutzmitteln und Bioziden vermeiden