Greenpeace Schweiz

Mit gewaltfreien Aktionen und gezielter Medienpräsenz zeigt Greenpeace Umweltprobleme auf. Die Organisation entwickelt weltweit Lösungen für eine lebenswerte Zukunft.

Was wir für Honig- und Wildbienen tun

2013 hatte Greenpeace zusammen mit Imkern aus der ganzen Schweiz den Behörden in Bern eine Petition mit 80'000 Unterschriften zum Schutz der Bienen überreicht. Im selben Jahr veröffentlichte die Umweltorganisation die Studie «Bye bye Biene? Das Bienensterben und die Risiken für die Landwirtschaft in Europa». Die Untersuchung macht klar: Bestimmte Insektizide – vor allem die so genannten Neonikotinoide und weitere Substanzen – sind Gift für die Bienen und für das Bienensterben mitverantwortlich.

Unser Angebot für Fachleute aus der Praxis

Das Verschwinden der Honig- und Wildbienen ist ein Symptom einer fehlgeleiteten Landwirtschaft. Die mächtigen Agrochemie-Konzerne versuchen, ein Verbot ihrer bienenschädlichen Insektizide zu verhindern. Die einzige zukunftstaugliche Lösung ist die ökologische Landwirtschaft. Ein Verbot bienenschädlicher Chemikalien ist ein wesentlicher und wirksamer erster Schritt. Inzwischen haben über eine halbe Million Menschen unsere Petition unterschrieben. Die Website bienenschutz.ch informiert Fachleute über das Problem, die Ursachen und Lösungen aus der Praxis.

Projekte

Eine breit getragene Greenpeace-Petition forderte die Politik zum Bienenschutz auf. Danach wurde ein Teilverbot bestimmter Insektizide beschlossen. Greenpeace unternahm wichtige wissenschaftliche Basisforschung. Diese zeigt die Probleme auf und ihre Ursachen. Und Praxisbeispiele belegen, dass ökologische Anbaumethoden existieren und funktionieren. Dazu gehören Konzepte wie etwa Blühstreifen oder durchdachte Fruchtfolge – Methoden, die mit den Kräften der Natur arbeiten und nicht gegen sie.

Wer wir sind

Mutig, unabhängig, kompetent, kämpferisch, gewaltfrei, lösungsorientiert. Unter diesen Werten sorgt Greenpeace mit Hilfe vieler Freiwilliger und AktivistInnen sowie einer eigenen Schiffsflotte in über 40 Ländern für Druck. Die Organisation geht dorthin, wo die Probleme sind. Greenpeace will im Dialog mit Andersdenkenden und Partnern das Beste für die Umwelt herausholen. Finanziert werden die zielgerichteten Kampagnen ausschliesslich durch Spenden von Privatpersonen, Vereinen und Stiftungen.

Kontakt

Philippe Schenkel, Leiter Landwirtschaftskampagne, 044 447 41 07

www.greenpeace.ch, www.bienenschutz.ch