IP-SUISSE

IP-Suisse setzt sich für die naturnahe Produktion von gesunden Nahrungsmitteln ein und schafft einen Mehrwert für Konsumenten und Produzenten.

Was wir für Honig- und Wildbienen tun

Bei IP-Suisse steht die integrierte Produktion im Vordergrund. Jeder unter dem IP-Suisse-Label produzierende Betrieb muss gesamtbetrieblich die nötigen Biodiversitätspunkte erreichen, in denen verschiedenste Massnahmen zugunsten der Honig- und Wildbienen integriert sind. Integrierte Produktion heisst unter anderem:
Vorbeugende Massnahmen – CH-Getreidezüchtungen, Sortenwahl (Mischungen), Fruchtfolge.
Schadenschwellenprinzip – gezielter Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, wenn wirtschaftlich nicht tragbar.
Extenso-Programm – Verbot von Insektiziden, Fungiziden und Wachstumsregulatoren.

Unser Angebot für Fachleute aus der Praxis

Beispiel Bienenweide: In Zusammenarbeit mit Partnern und der Saatgutbranche wurde eine Samenmischung zusammengestellt. Die in der Mischung enthaltenen Arten sind für Honig- und Wildbienen attraktiv, weil sie viel Nektar und/oder Pollen produzieren. Die Mischung besteht aus einheimischen, ein- und mehrjährigen Wildblumen und aus einjährigen Deckfrüchten, die ebenfalls zu den Trachtpflanzen zählen. Die Deckfrüchte (Buchweizen und Phacelia) sind schnellwachsend und dienen dem Erosionsschutz und der Unterdrückung von unerwünschten Beikräutern. Zudem blühen sie schnell, was die Blühdauer der Mischung verlängert.

 

Projektbeispiele: Labelsektoren

In den verschiedenen Labelsektoren wurden spezifische Massnahmen zum Schutz und zur Förderung der Honig- und Wildbienen eingebaut:
Getreide, Raps – Extensoproduktion (Verbot von Insektiziden, Fungiziden und Wachstumsregulatoren) und eingeschränkte Beizung mit Neonicotinoiden
Mostobst – Verbot der bienenschädlichen Neonicotinoide und von weiteren schädlichen Wirkstoffen
Speisemais – Verbot der Beizung mit Neonicotioniden
Kartoffeln – reduzierter Einsatz von Herbiziden, nur nützlingsschonende Insektizide erlaubt, Verbot des Insektizids Ephosin und des Fungizids Kupfer.

Projektbeispiele: Biodiversitätspunktesystem

Im Biodiversitätspunktesystem von IP-Suisse werden verschiedenste Massnahmen zugunsten der Honig- und Wildbienen gefördert. Zum Beispiel: verschiedene Nutzungstypen, Biodiversitätsförderflächen, Qualität mit Zeigerpflanzen, Stehenlassen von 10 Prozent Altgras, Buntbrachen, Rotationsbrachen, Ackerschonstreifen, Säume auf Ackerland, Streuflächen, Blühstreifen für Bestäuber und andere Nützlinge, Hecken, Obstgärten, Extensoanbau, abgestufter Waldrand, Bienenhaltung und mehr.

Wer wir sind

IP-Suisse ist eine Vereinigung von Bäuerinnen und Bauern, die auf ihren Familienbetrieben umweltschonend und tiergerecht Lebensmittel für den täglichen Bedarf produzieren. Damit uns die Natur auch morgen noch bieten kann, was wir heute schätzen: die Grundlage für eine gesunde Nahrung.
IP-Suisse-Produkte sind gentechfrei und werden weitgehend ohne Einsatz von Fungiziden und Pestiziden hergestellt. Tiere auf IP-Suisse-Bauernhöfen leben artgerecht, geniessen viel Auslauf und erhalten gesundes Futter.

Kontakt

IP-Suisse, 031 910 60 00, info@ipsuisse.cH

www.ip-suisse.ch